Jahr
1690 Der erste Bierausschank wird auf dem heutigen Gelände eröffnet.
1857 Anna und Georg Mathäser übernehmen die Gastwirtschaft und verankern den Namen „Mathäser“.
1884

Die Aktienbrauerei „Zum Bayerischen Löwen“ erwirbt den erweiterten Komplex.

1907

„Löwenbräu“ baut den Mathäser weiter aus. Der Mathäser wird mit drei Bierhallen, einem Festsaal und einem Biergarten mit rund 4.000 Sitzplätzen der größte Bierausschank der Welt.
1918

Am 7. November ruft Kurt Eisner im Mathäser den Freistaat Bayern aus.

1957 Es entsteht - nach der fast vollständigen Zerstörung im 2. Weltkrieg - eine Bierstadt mit 16 Lokalen (48.000 Liter Bier pro Tag), 4.600 m² Einzelhandels- und Büroflächen, Eröffnung des Mathäser Filmpalastes als 129. Kino der Landeshauptstadt München mit dem Film »Der Bettelstudent«. Ein Kino der Superlative mit der größten Filmleinwand Deutschlands von 21 auf achteinhalb Metern, 1.200 Sitzplätzen und einem 340 Quadratmeter großen Foyer.
1978 Ära der großen Lichtspielhäuser mit über 1.000 Sitzplätzen ist vorbei. Das Massenmedium Fernsehen hat längst in die Wohnzimmer Einzug gehalten. Nach dem Umbau vom Großkino in ein Kinocenter mit mehreren kleineren Kinosälen eröffnet das Mathäser mit Sam Peckinpahs »Convoy«. Das Hollywood-Actionkino ist angekommen. Mit einem Aufwand von rund sechs Millionen Mark verwandeln die Filmtheaterbetriebe Georg Reiss Münchens größtes Kino in ein aus vier Theatern bestehendes Kinocenter.
1996 Der Mathäser wird geschlossen.
1998 Abriss des Mathäsers.
1999 Baubeginn des neuen Mathäsers.
2003 Am 21. Mai wird der traditionsreiche Mathäser wieder eröffnet.
 
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