Dolby Cinema

Ben Affleck

  • Geschlecht:
    männlich
  • Geburtsdatum:
    15.08.1972
  • Geburtsland:
    USA

Biographie

Mit seinem Freund Matt Damon gehört Ben Affleck zu den Shooting-Stars der 1990er-Jahre. Das von ihnen verfasste Drehbuch zu "Good Will Hunting", in dem Damon das Mathematik-Genie und Affleck den Freund und Bauarbeiter spielte, erhielt 1998 den Oscar und den Golden Globe. 2006 wurde der Schauspieler bei den Filmfestspielen von Venedig als bester Schauspieler (für "Die Hollywood-Verschwörung") ausgezeichnet. Mit Gus Van Sants Drama "Good Will Hunting" avancierte Affleck zum jungen Helden, und er spielte - ebenfalls 1998 - in dem Welterfolg "Armageddon" an der Seite von Bruce Willis den unfreiwilligen Astronauten, der in Willis' Tochter Liv Tyler verliebt ist und auf dem Kometen die Erde rettet. Für das Blockbuster-Duo hinter dem Katastrophenfilm, Regisseur Michael Bay und Produzent Jerry Bruckheimer, stand der gut aussehende, hoch gewachsene Affleck drei Jahre später für "Pearl Harbor" wieder vor der Kamera. In der Komödie "Auf die stürmische Art" spielte der All-American-Boy einen vor der Hochzeit stehenden Flugzeugpassagier, der mit Hippie-Frau Sandra Bullock die Zeit vertrödelt, und er hatte Gastrollen in mehreren Independent-Filmen sowie als elisabethanischer Star-Schauspieler in "Shakespeare in Love". Eine besondere Beziehung besteht zu Regisseur Kevin Smith, für den Affleck in vier Filmen spielte, darunter den Überraschungserfolg "Chasing Amy", wo er sich als Comic-Zeichner in eine lesbische Kollegin verliebt, und in "Dogma", in dem er und Damon gefallene Engel sind, die wieder in den Himmel wollen. Nach der Familienkomödie "Jersey Girl", in der Affleck als verwitweter Vater wieder mit Liv Tyler die Leinwand teilte. Einem allgemeinen Trend folgend zog auch Ben Affleck 2003 ein Superheldenkostüm an und schlüpfte in die Rolle des legendären blinden Comic-Stars "Daredevil". Seine Zusammenarbeit mit Jennifer Lopez in der romantischen Gangsterkomödie "Liebe mit Risiko" führte zu Auftritten Afflecks in Musikclips der Musikerin und zu einer von der Klatschpresse vielbeachteten, aber nur kurzen Beziehung. Nach der Hauptrolle als Millionär mit "gekauftem" Familienanschluss in "Surviving Christmas/Wie überleben wir Weihnachten?" war er in Kevin Smiths Sequel "Clerks II" mit von der Partie. Großen Erfolg erntete er mit seinem Auftritt als George Reeves in "Die Hollywood-Verschwörung". Zum gewonnenen Saturn Award und einer Nominierung für den Golden Globe gesellte sich auch noch der Coppa Volpi als bester Schauspieler 2006. Im selben Jahr wechselte er als Auftragskiller Jack Dupree, der nach getaner Arbeit auf eine hohe Kaution hofft, im Action-Thriller "Smokin' Aces" das Genre. Danach erprobte er sich 2007 als Regisseur und Drehbuchautor in seinem 2007 erschienen Krimi "Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel" mit Bruder Casey Affleck in der Hauptrolle, der sich als Privatdetektiv auf die Suche nach einem verschwundenen Mädchen macht. Im Beziehungsreigen "Er steht einfach nicht auf Dich" zeigte Ben Affleck sich als heiratsunwilliger Langzeitpartner von Jennifer Aniston und erwies sich in der beeindruckenden Verfilmung der britischen Kultserie "State of Play" in der Rolle eines aalglatten Politikers als würdiger Gegenüber von Enthüllungsjournalist Russell Crowe. Im Sozialdrama "Company Men" glänzt er als plötzlich gefeuerter Top-Manager. Regie, Drehbuch und Hauptrolle übernahm Ben Affleck in der Bestsellerverfilmung "The Town" um einen Bankräuber, der sich in eins seiner Opfer verliebt hat, und zudem vom FBI gejagt wird. Viel Kritikerlob erntet Affleck nun für seine dritte Regiearbeit "Argo", in der er erneut auch als Hauptdarsteller agiert und nach wahren Geschehnissen aus dem Jahr 1979 als CIA-Profi sechs Amerikaner aus Teheran rettet, indem er mit seinem Agenten-Team Hollywood-Dreharbeiten vorschützt. Schauspielerin Jennifer Garner ist seit 2005 seine Ehefrau. Inzwischen hat das Paar zwei gemeinsame Töchter: Violet Anne und Seraphina Rose.

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Filmographie

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© 2016 Getty Images/Pascal Le Segretain
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