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Berlinale: Goldener Bär für Film aus Rumänien
© Silviu Ghetie / Micro Film 2021

Berlinale: Goldener Bär für Film aus Rumänien

Katia Pascariu in "Bad Luck Banging or Loony Porn": Der Film aus Rumänien wurde auf der diesjährigen Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

Die Online-Ausgabe der 71. Internationalen Filmfestspiele Berlin ist mit der Verkündung der Preisträger zu Ende gegangen. Mit dem Goldenen Bären für den besten Film wurde "Bad Luck Banging or Loony Porn" des Rumänen Radu Jude ausgezeichnet, wie die sechsköpfige Jury in einer online übertragenen Pressekonferenz mitteilte. Der Film, so Jury-Mitglied Nadav Lapid, "erschüttert unsere sozialen und filmischen Konventionen" und "attackiert den Zuschauer auf clevere Art und Weise". "Bad Luck Banging or Loony Porn" erzählt die Geschichte einer Lehrerin, die aufgrund eines viral gegangenen Sexvideos unter Beschuss gerät.

Mit dem Silbernen Bären wurden Maren Eggert als beste Hauptdarsteller/-in im deutschen Science-Fiction-Film "Ich bin dein Mensch" sowie Lilla Kizlinger ("Forest - I See You Everywhere") als beste Nebendarsteller/-in ausgezeichnet. Für die beste Regie wurde Dénes Nagy ("Natural Light") geehrt, der Große Preis der Jury ging an "Wheel of Fortune and Fantasy" von Ryusuke Hamaguchi, der Spezialpreis der Jury an den deutschen Dokumentarfilm "Herr Bachmann und seine Klasse" von Maria Speth.

71. Berlinale: Preisverleihung soll im Sommer nachgeholt werden

Ingesamt nahmen 15 Filme am Wettbewerb teil, darunter vier Beiträge aus Deutschland. US-amerikanische Produktionen waren diesmal nicht vertreten, internationale Stars fanden sich nur außerhalb des Wettbewerbs, etwa in der Sektion "Berlinale Special" ("The Mauretanian" mit Benedict Cumberbatch und Jodie Foster).

Die Berlinale-Jury bestand in diesem Jahr ausschließlich aus Preisträgern der vergangenen Ausgaben: Mohammad Rasoulof, der 2020 für seinen Episodenfilm "Denn das Böse gibt es nicht" ausgezeichnet wurde, sowie Nadav Lapid ("Synonyme"), Adina Pintilie ("Touch Me Not"), Ildikó Enyedi ("Körper und Seele"), Gianfranco Rosi ("Seefeuer") und Jasmila Zbanic ("Grbavica").

Die diesjährige Berlinale fand zunächst als reine Online-Veranstaltung für Branchenvertreter und Journalisten statt. Von 9. bis 20. Juni soll dann ein Großteil der Filmauswahl in Berliner Kinos gezeigt werden, auch die Verleihung der Preise soll im Sommer nachgeholt werden.

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