Die Kommune

Als Erik eine schicke Villa in Kopenhagen erbt, beschließt er mit Ehefrau Anna sein bürgerliches Familienleben hinter sich zu lassen, und gründet eine Kommune. Der Alltag der kunterbunten Hausgemeinschaft ist geprägt von Freundschaft, Liebe und entspanntem Laissez-faire. Doch als Erik sich in die hübsche Studentin Emma verliebt und sie ins Haus aufnimmt, droht die von lässigem Miteinander geprägte Stimmung zu kippen. Der Konflikt zwischen privaten Bedürfnissen und großen Idealen gerät zur Zerreißprobe. Als Erik eine schicke Villa in Kopenhagen erbt, beschließt er mit Ehefrau Anna sein bürgerliches Familienleben hinter sich zu lassen, und gründet eine Kommune. Der Alltag der kunterbunten Hausgemeinschaft ist geprägt von Freundschaft, Liebe und entspanntem Laissez-faire. Doch als Erik sich in die hübsche Studentin Emma verliebt und sie ins Haus aufnimmt, droht die von lässigem Miteinander geprägte Stimmung zu kippen. Der Konflikt zwischen privaten Bedürfnissen und großen Idealen gerät zur Zerreißprobe. Das Miteinander einer Kopenhagener Kommune wird einer Prüfung unterzogen, als eine hübsche Studentin einzieht. Thomas Vinterbergs Verfilmung seines eigenen Theaterstückes über das Chaos in einer vermeintlichen Muster-WG.

Heiter-melancholischer Blick auf eine Kommune von Dänemarks Autorenfilmer Thomas Vinterberg. In seinem neuen Film stellt der dänische Filmemacher Thomas Vinterberg abermals unter Beweis, dass er zu den Institutionen des europäischen Arthouse-Kinos gehört. Wie schon bei seinem gefeierten "Das Fest" wirft er in "Die Kommune" einen messerscharfen und entlarvenden Blick auf eine dysfunktionale Familie unter deren heilen Oberfläche das Unheil lauert. Allerdings handelt es sich dieses Mal um eine Patchwork-Familie, die aus mehreren Erwachsenen und zwei Kindern besteht, die im Kopenhagen der Siebzigerjahre in einem riesigen Haus eine späte Kommune gründen. Das Haus ist das Erbe, das Eriks Vater dem Architekturstudenten, seiner Frau Anna und ihrer 14-jährigen Tochter Freja hinterlässt. Erik will die Villa, an die er keine guten Erinnerungen hat, zunächst verkaufen, doch Anna und Freja überzeugen ihn, einzuziehen. Da allein die Heizkosten für das riesige Anwesen die finanziellen Möglichkeiten der dreiköpfigen Familie sprengen, müssen Mitbewohner her. Schnell finden sich im engen und weiteren Bekanntenkreis die anderen Kommunarden. Nach anfänglichem Hoch- und Gemeinschaftsgefühl beginnen sich Risse zu bilden, als Erik eine Affäre mit seiner 24-jährigen Studentin Emma beginnt. Bis dahin dominieren in "Die Kommune" die heiteren Töne und auch danach darf gelacht werden, allerdings eher aus Ungläubigkeit. Fast schon fassungslos sieht man Erik zu, wie er seiner Frau die Affäre entspannt gesteht und Anna die Nachricht fast ebenso entspannt empfängt. Die skurrile Situation gipfelt darin, dass die Geliebte Emma einfach mit in die Kommune zieht. Doch bevor der Film Gefahr läuft ins Absurde oder gar Lächerliche abzugleiten, wechselt Vinterberg den Ton und zeigt, dass die gute Miene zum bösen Spiel nichts weiter als Fassade ist. Schlicht meisterhaft ist Trine Dyrholm als Frau in den Spätvierzigern, deren Welt auseinander bricht, und das Unabwendbare nicht akzeptieren will. Wie diese Frau langsam, aber umso eindringlicher zerbricht, ist ganz große Schauspielkunst. Dyrholm empfiehlt sich damit unbedingt für einen Bären. Doch auch der restliche Cast ist durch die Bank herausragend, allen voran Ulrich Thomsen als gescheitertes Familienoberhaupt Erik. Vinterberg verfilmte mit "Die Kommune" sein eigenes Theaterstück. Dennoch wirkt der Film nie theaterhaft. Er ist auch weit weniger zynisch als seine brutale Abrechnung in "Das Fest". Zutiefst menschlich und ehrlich ist sein Blick, den als eine Art Alter Ego des Regisseurs - "Die Kommune" basiert lose auf autobiografischen Erlebnissen Vinterbergs - Tochter Freja einnimmt. So wenig sie spricht desto genauer beobachtet sie das groteske Lebensspiel der Erwachsenen, die sich ständig selbst belügen. Dennoch verurteilt Vinterberg seine Figuren nicht. Auch Erwachsene sind nur Menschen auf der Suche nach ihrem Glück. Zudem durchzieht den Film eine warme Nostalgie. Weniger eine Nostalgie nach einer Zeit, in der auch nicht alles perfekt war, sondern nach einem Gefühl der Freiheit, der Suche nach Liebe und der Jugend. mahe.

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Bewertung:

Cast

Kino 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
375 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,8 x 6,6m Dolby Digital 5.1

Kino 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
335 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,6 x 6,5m Dolby Digital 5.1

Kino 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
236 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,5 x 6,2m Dolby Digital 5.1

Kino 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
162 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 10,6 x 5,7m Dolby Digital 5.1

Kino 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
141 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,2 x 4,7m Dolby Digital 5.1

(m)K6

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
833 (+ 6 Plätze für Rollstuhlfahrer) 20,6 x 8,6m Dolby Digital Atmos

Kino 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
220 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 13,0 x 5,5m Dolby Digital 5.1

Kino 8

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
241 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 13,2 x 5,5m Dolby Digital 5.1

Kino 9

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
443 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,3 x 6,15m Dolby Digital 7.1

Kino 10

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
372 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,8 x 6,6m Dolby Digital Atmos

Kino 11

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
334 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,6 x 6,6m Dolby Digital 5.1

Kino 12

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
230 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,9 x 5,0m Dolby Digital 5.1

Kino 13

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
162 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,5 x 4,8m Dolby Digital 5.1

Kino 14

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
142 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,1 x 4,7m Dolby Digital 5.1