Die Verlegerin

In den 1970er Jahren übernimmt Katharine "Kay" Graham (Meryl Streep) das Unternehmen ihrer Familie, die Washington Post, und wird so zur ersten Zeitungsverlegerin der USA. Schon bald darauf sieht sie sich in eine Auseinandersetzung von ungeheuren Ausmaßen mit der amerikanischen Regierung verwickelt, als sie gemeinsam mit dem ehrgeizigen Redakteur Ben Bradley (Tom Hanks) auf eine Story über vier US-Präsidenten und deren jeweiliges geheimes Wissen über Amerikas Rolle im Vietnam-Krieg stößt. Vollblutjournalist Bradley will die Informationen um jeden Preis veröffentlichen, selbst wenn er dafür ins Gefängnis gehen muss, Graham bangt um die Sicherheit und die finanzielle Zukunft ihrer Angestellten. Ihre Position als Journalistin, amerikanische Patriotin und Geschäftsfrau bringt sie in eine moralische Zwickmühle.

After her husbandâ??s death, Katharine â??Kayâ? Graham (Meryl Streep) becomes the first female newspaper publisher in the US. A difficult position in the early 1970s, the times of the cigar-smoking boys club in publishing. Kayâ??s life becomes even more challenging when the editor of the Washington Post, Ben Bradlee (Tom Hanks), approaches her with leaked documents. The information contained in the papers could expose a scandalous cover-up that spans four presidencies. Publishing the story would also pit the journalists against the government.

In Steven Spielbergs Hohelied auf die Pressefreiheit glänzen Meryl Streep und Tom Hanks als ungleiches dynamisches Duo, das der Washington Post durch die mutige Veröffentlichung der Pentagon Papers zu Renommee verhilft. Steven Spielberg erzählt die wahre Geschichte von der Aufdeckung eines der größten Politskandale in den USA, wie die Washington Post dem Beispiel der New York Times folgt und trotz drohender Klage die Pentagon Papers veröffentlicht, in denen vier US-Regierungen der Lüge über den Vietnamkrieg überführt werden. Er konzentriert sich dabei auf zwei ungleiche Entscheidungsträger der Zeitung, die damals noch nicht die überregionale Bedeutung der Times hatte, den umtriebigen, risikofreudigen Vollblutjournalisten und Chefredakteur Ben Bradlee und die vorsichtige, zu Anfang unsichere Verlegerin Kay Graham, die ihren Job von ihrem Mann geerbt hat und schließlich größten Mut beweist. Spielberg besetzte sie mit seinem aktuellen Lieblingsschauspieler Tom Hanks - es ist ihre fünfte Zusammenarbeit - und Meryl Streep. Beide Stars rufen hier ihr gewohnt souveränes Können ab, fügen sich aber ins hervorragende Ensemble ein, zu dem auch "Better Call Saul"-Star Bob Odenkirk als Journalist oder Bruce Greenwood als unter Beschuss geratener Verteidigungsminister gehören. Spielberg nutzt den Spionagethriller als Muster. Wie in seinem "Bridge of Spies - Der Unterhändler" oder auch in Oliver Stones' "Snowden" werden hier Informationen heimlich gesammelt und übergeben. Aus heutiger Sicht wirkt es komisch, wie kistenweise Kopien auf einem eigenen Flugzeug-Sitz mitfliegen und an Münztelefonen telefoniert wird. Die Spionage-Elemente sorgen aber vor allem für zusätzliche Spannung und Dynamik in einer Handlung, die zu großen Teilen aus pointierten Diskussionen besteht, sei es im Newsroom oder bei der Titelheldin im prunkvollen zu Hause. Im Kern geht es um den inneren, moralischen Kampf, sich für die Veröffentlichung zu entscheiden. Spielberg schildert dabei auch eindrücklich, wie schwer es für Kay ist, sich in der Männer-dominierten Medien- und Politbranche durch zu setzen, überhaupt respektiert zu werden. So hebt sich "Die Verlegerin" von Klassiker "Die Unbestechlichen" ab, der mehr Politthriller ist, oder dem jüngeren Journalistendrama "Spotlight", in dem mehr die hartnäckige und langwierige Recherche im Mittelpunkt steht. Die in Die Unbestechlichen thematisierte Watergate-Affäre, die nur ein Jahr später nach den in Die Verlegerin geschilderten Ereignissen wieder von Post-Journalisten ins Rollen gebracht wird, wird am Ende angerissen. So fungiert "Die Verlegerin" quasi als ein gediegeneres Prequel, in dem Spielberg die Medien als vierte Gewalt feiert. hai.

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Bewertung:

Cast

Kino 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
375 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,8 x 6,6m Dolby Digital 5.1

Kino 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
335 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,6 x 6,5m Dolby Digital 5.1

Kino 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
236 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,5 x 6,2m Dolby Digital 5.1

Kino 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
162 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 10,6 x 5,7m Dolby Digital 5.1

Kino 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
141 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,2 x 4,7m Dolby Digital 5.1

(m)K6

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
833 (+ 6 Plätze für Rollstuhlfahrer) 20,6 x 8,6m Dolby Digital Atmos

Kino 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
220 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 13,0 x 5,5m Dolby Digital 5.1

Kino 8

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
241 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 13,2 x 5,5m Dolby Digital 5.1

Kino 9

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
443 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,3 x 6,15m Dolby Digital 7.1

Kino 10

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
372 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,8 x 6,6m Dolby Digital Atmos

Kino 11

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
334 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,6 x 6,6m Dolby Digital 5.1

Kino 12

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
230 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,9 x 5,0m Dolby Digital 5.1

Kino 13

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
162 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,5 x 4,8m Dolby Digital 5.1

Kino 14

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
142 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,1 x 4,7m Dolby Digital 5.1