Don't breathe

Rocky will nichts wie weg aus der Armut und Perspektivlosigkeit ihres Heimatorts Detroit. Doch dafür braucht die junge Frau unbedingt Geld. Das sei ganz leicht zu stehlen von einem blinden Mann, der jede Menge Kohle in seinem Haus gehortet haben soll, erzählt Money ihr und ihrem Freund Alex. Von wegen. Als die drei nachts einbrechen, entpuppt sich der vermeintlich hilflose Mann als brutaler Schlächter. Spätestens als er das Licht komplett abdreht, gerät der einfache Raubzug zum Kampf ums nackte Überleben. Jeder Atemzug der jungen Leute kann dem Mann ihre Position verraten. Rocky will weg aus der Armut und Perspektivlosigkeit von Detroit. Dafür braucht die junge Frau unbedingt Geld. Das sei ganz leicht zu stehlen von einem blinden Mann, der jede Menge Kohle in seinem Haus gehortet haben soll, erzählt Money ihr und ihrem Freund Alex. Als die drei nachts einbrechen, entpuppt sich der vermeintlich hilflose Mann als brutaler Schlächter. Als er das Licht komplett abdreht, gerät der Raubzug zum Kampf ums nackte Überleben. Jeder Atemzug der jungen Leute kann dem Mann ihre Position verraten. Eine Gruppe Teenager bricht in das Haus eines Blinden ein und erlebt dort die Hölle auf Erden. Brillant effektiver Horrorthriller vom Regisseur des "Evil Dead"-Remakes, das in den USA zum Überraschungshit avancierte.

Panik pur wird mit der Ghost-House-Produktion geboten, in der ein vermeintlich einfacher Einbruch zum verzweifelten Ausbruchsversuch aus einem Horrorhaus gerät. Regisseur Fede Alvarez machte 2013 mit seinem furiosen "Evil Dead"-Remake auf sich aufmerksam und legt nun den ebenfalls von Horrorlegende Sam Raimi produzierten Homeinvasion-Thriller nach. Statt einem fiebrig-fantastischen Tanz übernatürlicher Teufel, konzentriert sich das kompromisslose Grauen diesmal realitätsverankert auf die unsäglichen Untaten menschlicher Monster. Sofort sticht Alvarez' mit Hilfe von Kameramann Pedro Luque realisierte visuelle Finesse ins Auge -in einer langen Kamerafahrt zum Auftakt und einer Farbpalette, die sich der deprimierenden Prämisse entsprechend in schmutzig ausgewaschener Tönen suhlt. Akustisch hervorragend untermalt wird das nervenaufreibende Katz- und Mausspiel von den kreativ kakophonischen Klängen des Komponisten Roque Banos, die der konstant gehaltenen Spannung eine zusätzliche Dimension von Angst und Bangen hinzufügen. Wieder mit von der Partie ist Jane Levy aus "Evil Dead", die als die junge Rocky Teil eines Trios von Einbrechern ist, die in ihrer desolaten Heimatstadt Detroit auf Raubzug gehen. Ihre kriminellen Mitstreiter sind ihr Freund Money (Daniel Zovatto als monumentaler Miesling) und ihr Kumpel Alex (Dylan Minette als Good Guy), der ziemlich offensichtlich in Rocky verliebt ist. Money erfährt von einem blinden Kriegsveteranen, der allein in seinem Haus (und einem völlig ausgestorbenen Straßenzug) lebt. Er soll über 300.000 Dollar Versicherungsgeld gebunkert haben, das er für den Unfalltod seiner einzigen Tochter erhalten hat. So schreiten die drei umgehend zur Tat und kaum haben sie den Rottweiler im Garten mit Schlafmittel ausgeschaltet, verschaffen sie sich Zugang in das heruntergekommene Haus. Zunächst scheint alles nach Plan zu verlaufen, doch sie ahnen nicht, dass der erblindete Hausherr (Stephen Lang, Kriegstreiber in "Avatar", spielt perfekt den sadistischen Psychopathen) alles andere als hilflos ist. Sein hervorragender Gehör- und Geruchssinn kompensieren für seine Blindheit und die drei Einbrecher finden sich unvermittelt in der Opferrolle wieder, in der jeder Atemzug ihr letzter sein könnte. Dieser effektive, vorrangig in Ungarn gefilmte Lowbudget-Horrorfilm beschwört eine verstörend-klaustrophobische Atmosphäre herauf, die an brutale Oldschool-Schocker der 1970er Jahre erinnert. Jeder Schreckmoment funktioniert, und das von Alvarez und Rudo Sayagues verfasste Drehbuch wartet mit immer neuen Twists auf, so dass weder den Protagonisten noch dem Publikum Zeit zum Durchatmen bleibt. Ganz nach der Fasson von Genrefans also, die auf realistisch-harten Horror ohne überflüssige Gimmicks aus sind. ara.

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Bewertung:

Cast

Kino 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
375 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,8 x 6,6m Dolby Digital 5.1

Kino 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
335 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,6 x 6,5m Dolby Digital 5.1

Kino 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
236 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,5 x 6,2m Dolby Digital 5.1

Kino 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
162 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 10,6 x 5,7m Dolby Digital 5.1

Kino 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
141 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,2 x 4,7m Dolby Digital 5.1

(m)K6

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
833 (+ 6 Plätze für Rollstuhlfahrer) 20,6 x 8,6m Dolby Digital Atmos

Kino 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
220 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 13,0 x 5,5m Dolby Digital 5.1

Kino 8

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
241 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 13,2 x 5,5m Dolby Digital 5.1

Kino 9

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
443 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,3 x 6,15m Dolby Digital 7.1

Kino 10

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
372 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,8 x 6,6m Dolby Digital Atmos

Kino 11

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
334 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,6 x 6,6m Dolby Digital 5.1

Kino 12

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
230 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,9 x 5,0m Dolby Digital 5.1

Kino 13

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
162 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,5 x 4,8m Dolby Digital 5.1

Kino 14

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
142 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,1 x 4,7m Dolby Digital 5.1