The Conjuring 2

Lorraine und Ed Warren arbeiten weiterhin als Berater bei übernatürlichen Phänomenen, was sie immer wieder mit seltsamen Ereignissen konfrontiert. Doch obwohl sie eigentlich abgehärtet sein müssten, hinterlässt ihr nächster Einsatz einen nachhaltigen Eindruck bei ihnen. Die beiden Experten für Geistererscheinungen reisen in den Norden von London, zu einer alleinerziehenden Mutter von vier Kindern, deren Tochter von einem Dämon besessen zu sein scheint. Schnell merken Lorraine und Ed, dass sie es mit keinem gewöhnlichen Geist zu tun haben. Lorraine und Ed Warren arbeiten als Berater bei übernatürlichen Phänomenen, was sie mit seltsamen Ereignissen konfrontiert. Doch obwohl sie eigentlich abgehärtet sein müssten, hinterlässt ihr nächster Einsatz einen nachhaltigen Eindruck bei ihnen. Die beiden Experten für Geistererscheinungen reisen in den Norden von London, zu einer alleinerziehenden Mutter von vier Kindern, deren Tochter von einem Dämon besessen zu sein scheint. Schnell merken Lorraine und Ed, dass sie es mit keinem gewöhnlichen Geist zu tun haben. Das Ehepaar Warren bekommt es bei einer Geisteraustreibung in London mit einem besonders hartnäckigen Fall zu tun. Sequel des erfolgreichen Horrorfilms um ein Ehepaar, das in den Siebzigerjahren als Geisterjäger aktiv ist.

Horrormaestro James Wan ("Saw" und "Insidious") legt ein gebührend grauenerregendes Sequel zu seinem Geisterhausschocker von 2013 nach. Thematisierte das Original den authentischen Amityville-(Horror)-Fall anno 1970, greift Wan (in Zusammenarbeit mit drei weiteren Drehbuchautoren) nun das 1977 im englischen Enfield zugetragene paranormale Ereignis um die Hodgson-Familie auf. Tatsächlich begaben sich die bereits bei Amityville im Auftrag der Kirche tätigen Geisterjäger Ed und Lorraine Warren auch nach Enfield, so dass es ein Wiedersehen mit Patrick Wilson und Vera Farmiga gibt. Erneut finden sich Versatzstücke aus den Horrorklassikern "Poltergeist" und vor allem "Der Exorzist", die von Wan Oldschool-mäßig mit bedächtig aufgebauter Spannung für eine neue Generation von Gruselfans aufbereitet werden. Wan nimmt sich Zeit die atmosphärische Spukstory um dämonische Heimsuchung auszurollen, aber vernachlässigt nie das Publikum mit unerwarteten Schockmomenten sowie hervorragend bedrohlichen Soundeffekten auf Terror-Trab zu halten. Bei einer Lauflänge von 133 Minuten schleichen sich allerdings gewisse Längen und Wiederholungen ein, denen gerne mit mehr rabiatem Schnitt der Garaus gemacht werden hätte können. Doch dies fällt letztlich nicht weiter ins Gänsehaut-Gewicht, da die verhängnistriefende Schauermär das Genrepublikum insgesamt bestens in seinen beklemmenden Bann zieht. Der Prolog lässt Medium Lorraine die Morde des Vorgangsfilms aus der Sicht des besessenen Killers nacherleben, womit sich eine elegante Gedächtnisstütze und -brücke ergeben. Anschließend wird die angsteinflößende Astralwelt-Action von den USA in den Norden Londons verlegt, wo die alleinerziehende Mutter Peggy Hodgson (Frances O'Connor) sich mit ihren vier Kindern durchschlägt. Alsbald tragen sich unerklärliche Begebenheiten wie katapultierte Möbel und eigenwilliges Spielzeug in ihrem ärmlich heruntergekommenen Reihenhaus zu. Insbesondere die zwölfjährige Janet (exzellent: Madison Wolfe) wird heimgesucht und sie beginnt Visionen von einem garstigen alten Mann zu haben, der sie brutal verängstigt und schließlich von ihrem Körper Besitz ergreift. Dies leistet Schweben, an der Decke kleben, verzerrten Gesichtsfratzen und tiefstimmigen Dämonenpalaver aus dem Mund des engelsgleichen kleinen Mädchens Vorschub. Alldieweil haben die Warrens unabhängig davon ihre eigenen Begegnungen mit einer blutstockend furchterregend anzusehenden Nonne, die eine unübersehbare Ähnlichkeit mit Schockrocker Marilyn Manson hat. Als Subplot wird die Frage eingewoben, ob es sich lediglich um einen Schwindel handelt und Janet sich nur verstellt. Dadurch wird die Spannungsschraube fürs Finale zusätzlich angezogen, bei dem Wan nochmals gekonnt alle Genreregister zieht. Die klassische Spukstory mit obligatorischen religiösen Elementen profitiert sowohl von der hervorragenden Schauspielerriege als auch Wans handwerklicher Finesse, wie beispielsweise huschende Kamerafahrten und ungewöhnliche Aufnahmewinkel. Darüberhinaus stechen das superbe Setdesign des desolaten Höllenhauses und das Fratzen-Makeup positiv ins Auge, womit die Heraufbeschwörung eines weiteren Horrorhits so sicher ist wie das Amen im Exorzismus-Gebet. ara.

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Bewertung:

Cast

Kino 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
375 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,8 x 6,6m Dolby Digital 5.1

Kino 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
335 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,6 x 6,5m Dolby Digital 5.1

Kino 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
236 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,5 x 6,2m Dolby Digital 5.1

Kino 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
162 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 10,6 x 5,7m Dolby Digital 5.1

Kino 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
141 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,2 x 4,7m Dolby Digital 5.1

(m)K6

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
833 (+ 6 Plätze für Rollstuhlfahrer) 20,6 x 8,6m Dolby Digital Atmos

Kino 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
220 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 13,0 x 5,5m Dolby Digital 5.1

Kino 8

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
241 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 13,2 x 5,5m Dolby Digital 5.1

Kino 9

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
443 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,3 x 6,15m Dolby Digital 7.1

Kino 10

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
372 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,8 x 6,6m Dolby Digital Atmos

Kino 11

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
334 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,6 x 6,6m Dolby Digital 5.1

Kino 12

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
230 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,9 x 5,0m Dolby Digital 5.1

Kino 13

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
162 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,5 x 4,8m Dolby Digital 5.1

Kino 14

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
142 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,1 x 4,7m Dolby Digital 5.1