Trumbo

Dalton Trumbo ist in Hollywood ein gefragter Mann - besonders seitdem er für sein Skript zu "Fräulein Kitty" für einen Oscar nominiert wurde. Doch dann gerät er als Mitglied der Kommunistischen Partei ins Visier von Senator Joseph McCarthy und dessen HUAC-Ausschuss in Sachen "unamerikanischer Umtriebe". Die Klatschkolumnistin Hedda Hopper macht mit Hilfe von John Wayne und Ronald Reagan Stimmung gegen den "Verräter". Und so landet Trumbo im Gefängnis und - mit Berufsverbot belegt - auf der "Schwarzen Liste". Dalton Trumbo ist in Hollywood ein gefragter Mann - besonders seitdem er für sein Skript zu "Fräulein Kitty" für einen Oscar nominiert wurde. Doch dann gerät er als Mitglied der Kommunistischen Partei ins Visier von Senator Joseph McCarthy und dessen HUAC-Ausschuss in Sachen "unamerikanischer Umtriebe". Die Klatschkolumnistin Hedda Hopper macht mit Hilfe von John Wayne und Ronald Reagan Stimmung gegen den "Verräter". Und so landet Trumbo im Gefängnis und - mit Berufsverbot belegt - auf der "Schwarzen Liste". Dalton Trumbo ist der bestbezahlte Autor Hollywoods, als er vom HUAC wegen kommunistischer Umtriebe auf die Schwarze Liste gesetzt wird. Biopic über den Drehbuchautor Trumbo im Hollywood der Vierzigerjahre - mit Bryan Cranston in der Hauptrolle.

Bryan Cranston glänzt in Jay Roachs Biopic als Autor Dalton Trumbo, der wegen seiner "unamerikanischen Umtriebe" auf Hollywoods "schwarzer Liste" landete. Er ist der heute wohl berühmteste der "Hollywood Ten", einer jener zehn Regisseure bzw. Autoren, die sich in den späten Vierzigerjahren weigerten, vor Senator Joseph McCarthys HUAC-Ausschuss in Sachen "unamerikanischer Umtriebe" auszusagen: Dalton Trumbo. Unter Berufung auf den fünften Zusatzartikel der US-Verfassung machte er von seinem Schweigerecht Gebrauch - wegen Missachtung des Kongresses wurde er daraufhin, wie auch mitangeklagte Kollegen wie Edward Dmytryk oder Ring Lardner Jr., Anfang 1948 zu einer mehrmonatigen Haftstrafe verurteilt und landete auf der "schwarzen Liste", was ein langjähriges Berufsverbot zur Folge hatte. Für dieses unrühmliche Kapitel der Filmgeschichte interessiert sich Komödienspezialist Jay Roach ("Austin Powers") in "Trumbo", der den ernsten Stoff mit einem humorvollen Unterton versieht. Wortreich und komplex - dem Sujet und seinem Helden entsprechend - ist das Drama. Komitees und Vereinigungen werden zunächst vorgestellt, Personen nebst Randfiguren, unter ihnen der notorische Frauenheld und konservative Western-Star John Wayne sowie der spätere US-Präsident Ronald Reagan, damals Chef der Schauspielergewerkschaft, eingeführt - für Kinokenner ein Spaß, für normale Zuschauer etwas unübersichtlich und wohl auch ermüdend. Aber in dem Moment, in dem das Biopic sein Zentrum, den furios aufspielenden Bryan Cranston ("Breaking Bad") als kämpferischen, hoch bezahlten (Erfolgs-)Autor von Klassikern wie "Dreißig Sekunden über Tokio" findet, ist man mitten drin im Geschehen. Ein leidenschaftlicher Mann ist Trumbo, ewig rauchend, auf die Tasten seiner Schreibmaschine einhämmernd und vor allem nie um eine Antwort oder Pointe verlegen. Kraft holt er sich bei der Familie, seiner treuen Gattin Cleo (Diane Lane) und der politisch aktiven Tochter Niki (Elle Fanning). Ein prototypischer amerikanischer Held, ein Mann, der leidenschaftlich für seine Überzeugungen kämpft und ohne Rücksicht auf persönliche Folgen für (Meinungs-)Freiheit eintritt. In warmen Brauntönen hält Jim Denault seine Bilder, Nostalgie schwingt in ihnen mit - ebenso wie in der sorgfältigen Ausstattung und Theodore Shapiros Score. Michael Stuhlbarg glänzt als Wendehals Edward G. Robinson, für Lacher sorgt der überragende John Goodman als hemdsärmeliger B-Movie-Produzent Frank King, der Trumbo gegen alle Widerstände beschäftigt. Film ist Knochenarbeit, die Traumfabrik eine Schlangengrube, personifiziert durch die Klatschkolumnistin Hedda Hopper, die Helen Mirren als intrigante Giftspritze zum Leben erweckt. Einen hellsichtigen Blick hinter die Kulissen von "Tinseltown" bekommt man geboten, wer will, kann es als "Happy End" lesen, dass Trumbo für seine unter Pseudonym verfassten Skripts zu "Roter Staub" und "Ein Herz und eine Krone" Oscars gewann. Kunst lässt sich nicht verbieten. geh.

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Bewertung:

Cast

Kino 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
375 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,8 x 6,6m Dolby Digital 5.1

Kino 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
335 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,6 x 6,5m Dolby Digital 5.1

Kino 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
236 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,5 x 6,2m Dolby Digital 5.1

Kino 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
162 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 10,6 x 5,7m Dolby Digital 5.1

Kino 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
141 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,2 x 4,7m Dolby Digital 5.1

(m)K6

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
833 (+ 6 Plätze für Rollstuhlfahrer) 20,6 x 8,6m Dolby Digital Atmos

Kino 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
220 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 13,0 x 5,5m Dolby Digital 5.1

Kino 8

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
241 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 13,2 x 5,5m Dolby Digital 5.1

Kino 9

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
443 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,3 x 6,15m Dolby Digital 7.1

Kino 10

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
372 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,8 x 6,6m Dolby Digital Atmos

Kino 11

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
334 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 15,6 x 6,6m Dolby Digital 5.1

Kino 12

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
230 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,9 x 5,0m Dolby Digital 5.1

Kino 13

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
162 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,5 x 4,8m Dolby Digital 5.1

Kino 14

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
142 (+ 2 Plätze für Rollstuhlfahrer) 11,1 x 4,7m Dolby Digital 5.1